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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1.
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsverbindung zwischen dem Verkäufer und dem Käufer im Eigentum des Verkäufers. Der Käufer verpflichtet sich, dem Verkäufer unverzüglich von einer allfälligen Beschädigung oder Pfändung zu unterrichten, solange der Kaufpreis und alle bestehenden Nebenforderungen nicht vollständig bezahlt sind. Die Gefahr des zufälligen Unterganges der gelieferten Ware trägt der Käufer.
 
2.

Reklamationen sind sofort bei Übernahme der Ware oder spätestens innerhalb von 8 Tagen ab derselben schriftlich geltend zu machen. Der Verkäufer leistet lediglich die Gewähr dafür, dass die bestellte Ware in Menge und Qualität der Bestellung entspricht. Er haftet jedoch nicht für eine bestimmte Verwendbarkeit der Ware oder für Schäden, die durch nicht fachgerechte Weiterverarbeitung derselben entstehen, da der Verwendungszweck nicht Inhalt des Vertrages ist. Von allfälligen Gewährleistungsansprüchen kann sich der Verkäufer durch Austausch der mangelhaften Ware oder Nachtrag des Fehlenden innerhalb angemessener Frist befreien.

3.
Bei Zahlungsverzug ist der Verkäufer berechtigt, 12% Verzugszinsen per anno ab dem Fälligkeitsdatum in Rechnung zu stellen. Der Käufer verpflichtet sich, neben diesen Zinsen auch alle Mahnspesen und sonstigen zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Kosten zu tragen.
 
4.
Erfüllungsort ist unser Firmensitz in St. Marein im Mürztal. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus dem Kaufvertrag wird vorbehaltlich des § 14 KschG, unabhängig vom Wert des Streitgegenstandes, Bruck an der Mur vereinbart.

5.

Die auf der Homepage befindlichen Fotos und Vorträge dürfen ohne schriftliche Genehmigung nur mit dem "Mareiner Holzindustrie-Logo" reproduziert werden. Bei Nichtbeachtung wird eine Poenale von € 2.000,-- verrechnet.

 


 

Technisches Merkblatt

 

Haftungshinweise für Holzprodukte

Der Werkstoff Holz ist ein Naturprodukt mit hervorragenden Eigenschaften. Aus dem Aufbau des Holzes ergibt sich eine Vielzahl von Vorteilen für die Weiterverarbeitung. Unterschiede in Maserung, Struktur und Farbe sind Ausdruck und die Garantie für die Natürlichkeit des gewachsenen Werkstoffes Holz. Als organischer Werkstoff ist Holz in der Anwendung auch Einschränkungen unterworfen, die beachtet werden sollen.

 

Feuchtigkeit

 

Als Naturprodukt ist der Werkstoff Holz in einem ständigen Ausgleich mit dem Umgebungsklima. Durch die Änderung der relativen Luftfeuchtigkeit kommt es zum Quellen und Schwinden des Holzes und damit verbunden zu eventueller Fugen- und Rissbildung. Achten Sie auf ein behagliches Wohnklima. Holz kann bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit strukturelle Veränderungen und damit veränderte Festigkeitseigenschaften aufweisen. Der Werkstoff Holz unterliegt bei höheren Feuchtigkeiten einem je nach Holzart schneller oder langsamer ablaufenden biologischen Abbauprozess. Konstruktiver Holzschutz ist neben anderen Veredelungsverfahren eine effiziente Maßnahme um das Holz zu schützen.

Natürliche Dauerhaftigkeit

 

Die natürliche Dauerhaftigkeit von Holzarten und Holzprodukten ist unterschiedlich. Erkundigen Sie sich, ob bestimmte Holzarten und Holzformen dazu geeignet sind im Freien verwendet zu werden. Durch sach- und fachgerechte Anwendung und Pflege kann das Gefährdungspotential stark reduziert werden. Zum Beispiel ist bei Terrassenböden darauf zu achten, dass resistente bzw. veredelte Holzarten verwendet werden. Achten Sie beim Verlegen darauf, dass es keinen unmittelbaren Erdkontakt gibt. Eine Oberflächenbehandlung im Außenbereich ist nicht immer sinnvoll und auch nicht zwingend notwendig.

Oberfläche

 

Verursacht durch UV-Strahlung und Bewitterung ergeben sich unvermeidliche oberflächliche Veränderungen des Holzes (z.B. Harzaustritte, Riss- und Schieferbildung,...), die durch mechanische Behandlungen korrigiert werden können (z.B. nachträgliches Abschleifen,...). Eine solche Veränderung des Werkstoffes kann auch bei ordnungsgemäßer Pflege nicht vollständig ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich beim Experten über geeignete Oberflächenbehandlungen (z.B. Imprägnierung, Öle, Wachse, Lacke,...) oder Klebstoffe. Erkundigen Sie sich beim Kauf eines Holzproduktes immer, ob es für die von Ihnen beabsichtigte Verwendung geeignet ist. Sollten Sie die gekauften Holzprodukte handwerklich weiter verwenden bzw. verändern, dann ist auf einen bestimmungsgemäßen Gebrauch der jeweiligen Produkte zu achten. Speziell bei der Bearbeitung kann es zu Verletzungen kommen. Achten Sie daher auf die Verwendung von entsprechenden Schutzvorschriften, Schutzvorrichtungen und Schutzbekleidung.

Brandverhalten

 

Der Werkstoff Holz ist ein biogenes Material. Hohe Hitzeeinwirkung und offene Feuerquellen können zu einem Entzünden und einem Brand führen. Achten Sie bei der Lagerung daher darauf, dass der Werkstoff Holz nicht in Verbindung mit selbstentzündlichen Materialien gelagert bzw. offenen Feuerquellen ausgesetzt wird. Holz hat ein kontrolliertes Brandverhalten. Aus der Dimension und Holzart sowie dem jeweiligen Verarbeitungsgrad ergeben sich bestimmte Brandwiderstandsklassen.

Information über Fachpersonal

 

Beachten Sie, dass bestimmte Holzprodukte für bestimmte Anwendungsbereiche nicht geeignet sein können. Fragen Sie jedes Mal, ob das von Ihnen gekaufte Holzprodukt für die angestrebte Verwendung auch geeignet ist. Über die Eignung und Verwendungsmöglichkeiten der von Ihnen erworbenen Holzprodukte gibt Ihnen das Fachpersonal gerne Auskunft.